Graf Öderland

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Graf Öderland.
Eine "Groteske in 12 Bildern" von Max Frisch. Die erste Fassung wurde 1951 in Zürich uraufgeführt. Es folgten bis 1961 zwei weitere Fassungen mit teils großen Änderungen. Dieser Inszenierung liegt die letzte Fassung zugrunde, obwohl alle drei Fassungen in der ästhetischen Umsetzung berücksichtigt wurden.

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Die Produktion wird von der Sparkasse Saarbrücken finanziell unterstützt.

Inhalt

Ausgangspunkt der Handlung ist der scheinbar grundlose Mord eines gewissenhaften Bankangestellten, der einen Hausmeister mit der Axt erschlägt. Einzig der Staatsanwalt bringt Verständnis für die Tat auf und lässt sich von ihr zum Ausbruch aus seinem geregelten Leben inspirieren. Fortan folgt er der Legende des Grafen Öderland, zieht mit einer Axt in der Hand durch die Lande und tötet alle, die sich seinem Anspruch auf Freiheit entgegenstellen. Hinter der Leitfigur des Grafen Öderland scharen sich Anhänger, die Einzeltat des Staatsanwalts wächst sich zum allgemeinen Aufruhr aus. Die Rebellion führt am Ende zu einem politischen Umsturz, ohne dass sich die ersehnte Freiheit für den Staatsanwalt verwirklicht. Kennzeichnend für Graf Öderland ist die Vermischung von privaten und politischen Motiven, die auf zwei Hauptthemen in Frischs Werk zurückgehen: die Sehnsucht nach Ausbruch aus gesellschaftlichen Zwängen sowie eine wachsende Kritik an der bürgerlichen Ordnung.[1]

Termine

Premiere: 14. Mai 2016, im Rahmen der Vierzigjahrfeier von Thunis, Aula der UdS

Weitere Aufführungen: 16. und 17. Mai, Theatersaal der UdS

Beginn jeweils 19:30 Uhr.

Außerdem: GrAFiTi-Festival der Großregion: 24. Mai 2016, Metz

Mitwirkende

Team:

Ensemble:

  • Der Staatsanwalt: Alexander Kampmann
  • Elsa, seine Gattin: Anke Hirsch
  • Doktor Hahn: Bernhard K.
  • Hilde, Inge, Coco: Ulrike S.
  • Der Möder: Alexander D.
  • Ein Wärter, ein Gendarm, der Kommissar: Alexander S.
  • Der Vater: Andreas W.
  • Die Mutter: Nina R.
  • Mario, ein Hellseher: Kolya
  • Ein Concierge: Frank W.
  • Der Fahrer: Mike L.
  • Der Innenminister: Constantin Berhard
  • Die Direktorin: Kerstin S.
  • Der General: Kevin M.
  • Ein Student: Joris J.
  • Ein Hotelpage: Lydia R.
  • Der greise Staatspräsident: Gian A.
  • Frau Hofmeier: Renée T.
  • Die Köhler

Impressionen

Siehe auch

Einzelnachweise