Geschlossene Gesellschaft

Aus Thunis
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Die Geschlossene Gesellschaft (frz. Huis clos) ist ein Drama des Philosophen, Schriftstellers und Dramatikers Jean-Paul Sartre aus dem Jahr 1944 und wird diese Spielzeit zum ersten Mal von Thunis auf die Bühne gebracht.

Inhalt

Drei Menschen, Garcin, Inès und Estelle, finden sich gemeinsam in einem Hotelzimmer wieder. Es ist die existierende Hölle, in der sie sich befinden und die Abwesenheit von Foltergeräten verwirrt sie. Doch als sie sich gegenseitig öffnen, sich die schlimmsten Dinger voneinander offenbaren und Anerkennung, Verständnis oder Absolution bei den anderen suchen, merken sie, dass es keine physische Folter benötigt. Sie spielen jeweils den Folterknecht für die anderen beiden; ihre gegenseitige Abhängigkeit hindert sie daran, den Ort zu verlassen und schließlich kommen sie zu dem Schluß: "Die Hölle, das sind die andern."

Sartre verarbeitet in seinem bekanntesten Drama seine existenzialistische Philosophie; Absolute Freiheit des Menschen und Verantwortung für das eigene Handeln gehen Hand in Hand und in "Geschlossene Gesellschaft" zeichnet er das Bild von drei Menschen, die diese Freiheit ablehnen, die Verantwortung nicht übernehmen können und sich dadurch eine ganz persönliche Hölle in den Anderen schaffen.

Termine

Premiere: 14. Juli 2016, im Theater im Viertel um 19:30 Uhr

Weitere Aufführungen: 15. und 16. Juli im Theater im Viertel um 19:30 Uhr

Kostprobe bei der Vierzigjahrfeier

Mitwirkende

Team:

  • Andreas Widenka (Regie)
  • Sarah Materna (Regie)

Ensemble:

  • Garcin: Marc S.
  • Inés: Katharina
  • Estelle: Naomi S.
  • Kellner: Kolya


Siehe auch